Die Serie im Überblick
„Pfarrer Braun“ ist eine deutsche Krimireihe der ARD, die lose auf G.K. Chestertons Father-Brown-Erzählungen basiert. In 22 Fernsehfilmen, ausgestrahlt zwischen April 2003 und März 2014, ermittelt der bayerische Pfarrer Guido Braun in Mordfällen quer durch die Republik — sehr zum Leidwesen seines Bischofs, der ihn dafür regelmäßig strafversetzt.
Hauptdarsteller Ottfried Fischer verkörperte die Titelfigur als schlagfertigen, bibelfesten Geistlichen mit einem untrüglichen Gespür für menschliche Abgründe. Die Titelmusik von Martin Böttcher greift Motive seiner eigenen Filmmusik aus den Heinz-Rühmann-Filmen „Das schwarze Schaf“ (1960) und „Er kann's nicht lassen“ (1962) auf — und schlägt damit eine musikalische Brücke zwischen den verschiedenen Generationen der Pater-Brown-Verfilmungen.
Die Erstausstrahlungen erreichten bis zu acht Millionen Zuschauer und machten „Pfarrer Braun“ zu einer der erfolgreichsten ARD-Filmreihen der 2000er Jahre. Diese Seite dokumentiert die Serie vollständig — inklusive eines Porträts des Hauptdarstellers Ottfried Fischer weiter unten.
Die Figuren der Serie
Pfarrer Guido Braun (Ottfried Fischer)
Oberbayerischer katholischer Pfarrer mit einem Hang zum Kriminalisieren, den seine Vorgesetzten für höchst ungeistlich halten. Braun wird im Lauf der Serie regelmäßig von seinem Bischof strafversetzt — von der Nordseeküste über den Harz und Sachsen bis nach Oberbayern. In den Medien der Serienhandlung trägt er den Spitznamen „Tabernakel-Columbo“. Bibelfest und schlagfertig, löst er Fälle durch Menschenkenntnis und Hartnäckigkeit. In der letzten Folge stirbt er während eines Gottesdienstes in Rom.
Bischof Sebastian Hemmelrath (Hans-Michael Rehberg, 1938–2017)
Brauns gottesfürchtiger, aber eigeninteressierter Vorgesetzter, der dessen Ermittlungen regelmäßig verbietet — erfolglos. Hemmelrath wettet gern mit Braun um Bibelstellen und verliert dabei meistens. Sein Lebenstraum, nach Rom berufen zu werden, erfüllt sich in der Schlussfolge: Er wird zum Kardinal ernannt.
Margot Roßhauptner (Hansi Jochmann) — Episoden 1–20
Brauns Berliner Haushälterin, im oberbayerischen Dialekt der Serie liebevoll „die Roßhauptnerin“ genannt. Kommentiert keck die Ermittlungen ihres Dienstherrn, unterstützt ihn aber bei Bedarf tatkräftig. Berüchtigt für ihren waghalsigen Fahrstil. Ab Episode 21 wird sie durch Haushälterin Inge Haller (Gundi Ellert) ersetzt.
Armin Knopp (Antonio Wannek)
Brauns Messner, der in der ersten Folge aus dem Gefängnis befreit wird. Seine dort erworbenen Fähigkeiten — Schlösser öffnen, Gebärdensprache — erweisen sich bei den Ermittlungen als nützlich. Knopp verliebt sich in fast jeder Folge neu, doch die Strafversetzungen machen jede Romanze zunichte.
Hauptkommissar Albin Geiger (Peter Heinrich Brix)
Eher tollpatschiger Polizist, der ebenfalls häufig versetzt wird und ab der dritten Folge ein Zweckbündnis mit Braun eingeht. In Folge 13 wird er zum Landeskriminalamt befördert.
Monsignore Anselm Mühlich (Gilbert von Sohlern)
Adlatus des Bischofs und Brauns beständiger Gegenspieler innerhalb der Kirchenhierarchie. Intrigant und ehrgeizig, zieht er am Ende aber stets den Kürzeren. Verrät dem Bischof bei Bibelwetten die richtigen Stellen.
Episodenguide — Alle 22 Filme
Die ARD strahlte „Pfarrer Braun“ in der Regel als Doppelfolgen im Frühjahr aus; Programmführer und Mediatheken sortieren die 22 Filme deshalb häufig in elf Staffeln zu je zwei Episoden. Die folgende Tabelle listet alle Filme in der Reihenfolge ihrer Erstausstrahlung — zugleich die empfohlene Sehreihenfolge.
| Nr. | Titel | Erstausstrahlung | Regie | Drehbuch |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Der siebte Tempel | 17.04.2003 | Martin Gies | Wolfgang Limmer |
| 2 | Das Skelett in den Dünen | 25.04.2003 | Martin Gies | Wolfgang Limmer |
| 3 | Ein verhexter Fall | 15.04.2004 | Dirk Regel | Wolfgang Limmer |
| 4 | Der Fluch der Pröpstin | 22.04.2004 | Dirk Regel | Wolfgang Limmer |
| 5 | Bruder Mord | 31.03.2005 | Dirk Regel | Jörg Brückner |
| 6 | Adel vernichtet | 14.04.2005 | Dirk Regel | Jörg Brückner |
| 7 | Der unsichtbare Beweis | 14.09.2006 | Ulrich Stark | Arndt Stüwe |
| 8 | Drei Särge und ein Baby | 21.09.2006 | Wolfgang F. Henschel | Cornelia Willinger, Stephan Reichenberger |
| 9 | Kein Sterbenswörtchen | 28.09.2006 | Wolfgang F. Henschel | Jörg Brückner |
| 10 | Ein Zeichen Gottes | 29.03.2007 | Wolfgang F. Henschel | Arndt Stüwe |
| 11 | Das Erbe von Junkersdorf | 05.04.2007 | Wolfgang F. Henschel | Cornelia Willinger, Stephan Reichenberger |
| 12 | Braun unter Verdacht | 12.04.2007 | Axel de Roche | Arndt Stüwe |
| 13 | Die Gärten des Rabbiners | 03.04.2008 | Wolfgang F. Henschel | Hartmut Block |
| 14 | Heiliger Birnbaum | 10.04.2008 | Wolfgang F. Henschel | Cornelia Willinger, Stephan Reichenberger |
| 15 | Im Namen von Rose | 09.04.2009 | Wolfgang F. Henschel | Cornelia Willinger, Stephan Reichenberger |
| 16 | Glück auf! Der Mörder kommt! | 16.04.2009 | Wolfgang F. Henschel | Cornelia Willinger, Stephan Reichenberger |
| 17 | Schwein gehabt! | 01.04.2010 | Wolfgang F. Henschel | Ralf Kinder |
| 18 | Kur mit Schatten | 08.04.2010 | Wolfgang F. Henschel | Cornelia Willinger, Stephan Reichenberger |
| 19 | Grimms Mördchen | 21.10.2010 | Wolfgang F. Henschel | Cornelia Willinger, Stephan Reichenberger |
| 20 | Altes Geld, junges Blut | 17.02.2011 | Wolfgang F. Henschel | Cornelia Willinger |
| 21 | Ausgegeigt! | 10.05.2012 | Jürgen Bretzinger | Cornelia Willinger |
| 22 | Brauns Heimkehr | 20.03.2014 | Wolfgang F. Henschel | Wolfgang Limmer |
Stamm-Besetzung: Ottfried Fischer (Pfarrer Braun, 22 Folgen), Peter Heinrich Brix (Kommissar Geiger, 22), Hans-Michael Rehberg (Bischof Hemmelrath, 22), Gilbert von Sohlern (Monsignore Mühlich, 22), Antonio Wannek (Armin Knopp, 21), Hansi Jochmann (Margot Roßhauptner, 20), Gundi Ellert (Inge Haller, 2).
Schauplätze und Drehorte
Ein besonderes Merkmal der Serie: Durch die Strafversetzungen Brauns wechseln die Schauplätze ständig. Jede Doppelfolge spielt in einer anderen Region Deutschlands — gedreht wurde an authentischen Orten.
| Folgen | Fiktiver Ort | Reale Drehorte |
|---|---|---|
| 1–2 | Nordseeinsel Nordersand | Greetsiel, Pilsum (Nordseeküste) |
| 3–4 | Bangerode im Harz | Quedlinburg, Thale, Hexentanzplatz |
| 5–6 | Rheinisches Kloster / Helsingweiler | Kloster Eberbach, Eltville (Rheingau) |
| 7–9 | Pfaffenberg in Sachsen | Sächsische Schweiz, Elbsandsteingebirge, Meißen |
| 10–12 | Fränkisches Weinland / Junkersdorf | Bamberg, Schloss Mainberg |
| 13–14 | Ribbeck im Havelland | Ribbeck, Brandenburg |
| 15–16 | St. Florian (Saarland) | Saarburg, Rheinland-Pfalz |
| 17–18 | Usedom | Usedom |
| 19 | Kassel-Region | Kassel, Nordhessen |
| 20–22 | Nußdorf / Heimatort in Oberbayern | Murnau, Garmisch-Partenkirchen, Oberbayern |




Trivia und Hintergründe
Die Pater-Brown-Verbindung
Die Serie basiert lose auf G.K. Chestertons Father-Brown-Erzählungen. Die musikalische Verbindung ist dabei besonders reizvoll: Die Titelmusik von Martin Böttcher zitiert seine eigene Filmmusik aus den Heinz-Rühmann-Verfilmungen „Das schwarze Schaf" (1960) und „Er kann's nicht lassen“ (1962). Die Original-Melodie ist als Klingelton von Brauns Handy zu hören.
„Sir Quickly“
In Folge 8 („Drei Särge und ein Baby“) erzählt Braun, er habe im Priesterseminar eine NSU Quickly gefahren und sei „Sir Quickly“ genannt worden — eine augenzwinkernde Anspielung auf Fischers legendäre Kultrolle in „Irgendwie und Sowieso“ (1986).
Der-Bulle-von-Tölz-Querverweise
In Folge 11 bemerkt Braun, ein Gemälde des Hl. Benno von Meißen passe körperlich nicht zu einem Benno — eine Anspielung auf Fischers Rolle als Benno Berghammer im „Bullen von Tölz“. In Folge 3 spielte Michael Lerchenberg einen Richter; im „Bullen von Tölz“ war Lerchenberg der Geistliche und Fischer der Ermittler. In der letzten Folge kehrt sich dieses Muster erneut um.
Der Burundi-Gag
In Folge 21 droht Monsignore Mühlich Braun mit einer Versetzung nach Burundi. Im Heinz-Rühmann-Film „Er kann's nicht lassen“ (1962) wird Pater Brown nach „Urundi“ strafversetzt — einer alten Bezeichnung für Burundi. Die Autoren zitierten damit bewusst die Vorlage.
Ein realer Fall als Vorlage
In Folge 20 („Altes Geld, junges Blut“) foltern drei Rentner ihren Finanzberater wegen Verlusten in der Finanzkrise. Ein nahezu identischer Fall ereignete sich 2009 tatsächlich am Chiemsee.
Udo-Jürgens-Anspielung
In Folge 19 („Grimms Mördchen“) heißt ein Haschdealer und ehemaliger Zwergendarsteller „Udo Bockelmann“ — Udo Jürgens' bürgerlicher Name war Udo Jürgen Bockelmann.
Anrede-Gag: Exzellenz oder Eminenz?
Bischof Hemmelrath wird in der Serie mal als „Exzellenz“, mal als „Eminenz“ angeredet — wobei „Eminenz“ kirchenprotokollgemäß nur Kardinälen zusteht. In Folge 21 weist Monsignore Mühlich ausdrücklich auf diesen Fehler hin. Als Hemmelrath in der letzten Folge tatsächlich zum Kardinal ernannt wird, besteht er sofort auf der nun korrekten „Eminenz“.
Musikalischer Wechsel
In Folge 21 („Ausgegeigt!“) stammt die Szenenmusik erstmals nicht von Martin Böttcher, sondern von Klaus Doldinger, bekannt für die Titelmusik des Tatort und den Soundtrack zu „Die unendliche Geschichte“. Für die Schlussfolge „Brauns Heimkehr“ kehrte Böttcher zurück.
Ottfried Fischer — der Hauptdarsteller

Ottfried Fischer (* 7. November 1953 in Ornatsöd bei Untergriesbach) prägte die Titelrolle über elf Jahre. Bekannt wurde der bayerische Kabarettist und Schauspieler zuvor als Kommissar Benno Berghammer in „Der Bulle von Tölz“ (1996–2009), als Moderator von „Ottis Schlachthof“ (1995–2012) und mit seinem Durchbruch als „Sir Quickly“ in „Irgendwie und Sowieso“ (1986).
Für den Pfarrer Braun gab Fischer der Figur seine unverwechselbare Mischung aus Bauernschläue und Herzlichkeit; die Erstausstrahlungen erreichten bis zu acht Millionen Zuschauer. 2008 machte er seine Parkinson-Erkrankung öffentlich; 2013 gab die Produktion bekannt, dass die fortschreitende Erkrankung das Ende der Reihe erforderlich mache. Die letzte Folge „Brauns Heimkehr“ lief am 20. März 2014. Fischer ist seit 2020 mit Simone Brandlmeier verheiratet und lebt in Gauting bei München.
Wichtige Rollen im Überblick
| Jahr | Titel | Rolle |
|---|---|---|
| 1986 | Irgendwie und Sowieso | Sir Quickly · BR-Serie (Durchbruch) |
| 1987 | Zärtliche Chaoten | Kino |
| 1991 | Go Trabi Go | Kino |
| 1991 | Superstau | Kino |
| 1995–2012 | Ottis Schlachthof | Moderator · BR-Kabarett (173 Folgen) |
| 1996–2009 | Der Bulle von Tölz | Kommissar Benno Berghammer · Sat.1 (69 Folgen) |
| 2000–2005 | Der Pfundskerl | Gottfried Engel · Sat.1 (10 Folgen) |
| 2003–2014 | Pfarrer Braun | Pfarrer Guido Braun · ARD (22 Filme) |
Die Figur des ermittelnden Priesters, die Fischer im Fernsehen verkörperte, steht heute wieder auf der Bühne: als Pater Brown Live-Hörspiel nach den Originalerzählungen von G.K. Chesterton.
Von Pater Brown zu Pfarrer Braun
Die Figur des ermittelnden Geistlichen hat eine über hundertjährige Geschichte. Pfarrer Braun steht in einer Tradition, die von der Literatur über den Film bis zur Bühne reicht:
- G.K. Chesterton: Die Father-Brown-Erzählungen (1911–1935) — 49 Kurzgeschichten um einen unscheinbaren katholischen Priester, der Verbrechen durch Einfühlungsvermögen löst. Mehr zu Chesterton.
- Heinz Rühmann: „Das schwarze Schaf“ (1960) und „Er kann's nicht lassen“ (1962) — Die ersten deutschen Verfilmungen, mit Filmmusik von Martin Böttcher, die zum akustischen Markenzeichen der Pater-Brown-Tradition wurde. Mehr zu Heinz Rühmann.
- Josef Meinrad: TV-Serie „Pater Brown“ (1966–1972) — 39 Folgen der österreichischen Produktion im ARD-Vorabendprogramm. Mehr zur Meinrad-Serie.
- Ottfried Fischer: „Pfarrer Braun“ (2003–2014, ARD) — 22 Filme, die Chestertons Grundidee ins moderne Bayern verpflanzen. Mehr zu Ottfried Fischer.
- Alle Darsteller im Überblick — von Alec Guinness über Mark Williams bis zur Live-Bühne. Zur Darsteller-Übersicht.
Produktionsdaten
Produktion: ARD Degeto / Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft mbH
Ausstrahlung: Das Erste (ARD), April 2003 – März 2014
Wiederholungen und Mediathek: Die Dritten Programme der ARD wiederholen die Reihe regelmäßig, traditionell rund um Ostern und die Feiertage. Nach einer TV-Ausstrahlung sind die jeweiligen Folgen zeitweise in der ARD Mediathek verfügbar; dauerhaft ist die Reihe auf DVD erhältlich.
Musik: Martin Böttcher (Folgen 1–20, 22), Klaus Doldinger (Folge 21)
Kamera (wechselnd): Randolf Scherraus, Peter Ziesche, Thomas Etzold, Thomas Meyer, Gerhard Schirlo, Johannes Kirchlechner, Theo Müller, Dragan Rogulj, Stefan Spreer
Quellen und Hinweise
Diese Seite ist eine redaktionelle Zusammenstellung von paterbrown.com und dient der Dokumentation der ARD-Krimireihe „Pfarrer Braun“ (2003–2014). Alle Inhalte sind eigenständig recherchiert und formuliert. Episodendaten basieren auf öffentlich zugänglichen Sendeinformationen. paterbrown.com steht in keiner Verbindung zur ARD, ARD Degeto oder der Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft mbH.
Bildnachweise: Greetsiel © Matthias Süßen / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0; Basteibrücke © Jens Strauß / Wikimedia Commons / CC BY 3.0; Kloster Eberbach © Andreas Praefcke / Wikimedia Commons / CC BY 4.0; Bamberg © MaxEmanuel / Wikimedia Commons / CC0. Porträt Ottfried Fischer: gemeinfrei.
Siehe auch: alle Hintergründe | Ottfried Fischer | G.K. Chesterton | Father Brown in der Literatur | Alle Pater-Brown-Darsteller
Häufige Fragen
Wie viele Pfarrer-Braun-Filme gibt es?
Die ARD produzierte zwischen 2003 und 2014 insgesamt 22 Fernsehfilme mit Ottfried Fischer in der Titelrolle.
Wer spielte Pfarrer Braun?
Ottfried Fischer verkörperte den bayerischen Pfarrer Guido Braun in allen 22 Filmen. An seiner Seite spielten unter anderem Hans-Michael Rehberg als Bischof Hemmelrath, Gilbert von Sohlern als Monsignore Mühlich und Antonio Wannek als Armin Knopp.
In welcher Reihenfolge sollte man Pfarrer Braun schauen?
Die Filme können in der Reihenfolge der Erstausstrahlung geschaut werden. Der erste Film „Der siebte Tempel“ lief im April 2003, der letzte „Brauns Heimkehr“ im März 2014.
Wo kann man Pfarrer Braun heute sehen?
Die ARD und ihre Dritten Programme wiederholen die 22 Filme regelmäßig, häufig rund um Ostern und die Feiertage. Nach einer TV-Ausstrahlung sind einzelne Folgen zeitweise in der ARD Mediathek abrufbar; zudem ist die Reihe vollständig auf DVD erschienen.
Welche Pfarrer-Braun-Darsteller sind verstorben?
Hans-Michael Rehberg (1938–2017), der Darsteller des Bischofs Hemmelrath, starb im November 2017. Auch Komponist Martin Böttcher (1927–2019), dessen Titelmusik die Reihe ebenso prägte wie zuvor die Heinz-Rühmann-Filme, ist verstorben.
Basiert Pfarrer Braun auf Pater Brown?
Die ARD-Reihe ist lose inspiriert von den Father-Brown-Erzählungen des britischen Autors G.K. Chesterton. Während Chestertons Original ein englischer katholischer Priester ist, spielt die deutsche Adaption in Bayern.
Warum endete die Serie Pfarrer Braun?
2008 machte Ottfried Fischer seine Parkinson-Erkrankung öffentlich. 2013 teilte die Produktion mit, dass die fortschreitende Erkrankung das Ende der Reihe erforderlich mache. Die letzte Folge „Brauns Heimkehr“ lief am 20. März 2014.
In welchen anderen Rollen ist Ottfried Fischer bekannt?
Neben Pfarrer Braun wurde Ottfried Fischer vor allem als Kommissar Benno Berghammer in „Der Bulle von Tölz“ (1996–2009), als Moderator von „Ottis Schlachthof“ (1995–2012) und mit seinem Durchbruch als „Sir Quickly“ in „Irgendwie und Sowieso“ (1986) bekannt.